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Gerhard Mantz - Der Morgen, 2018

Beschreibung

Gerhard Mantz – Der Morgen, 2018
Moderne digitale Kunst, nach Balthus. Darstellung eines nackten Mädchens mit einem Handtuch vor einem Waschbecken, das Originalgemälde von Balthus ist an der Wand zu sehen. Größe: 45 x 55 cm. Hochwertiger Digitaldruck (Inkjet) auf Leinwand. Aus dem direkten Nachlass des Künstlers.

Gerhard Mantz (*1950, Neu-Ulm – 2021) erkannte schon früh die künstlerischen Möglichkeiten der Computertechnologie und konnte diese für seine Arbeiten mit Talent einsetzen. Mantz studierte 1970-75 an der Kunstakademie Karlsruhe und kam in den 1980er Jahren nach Berlin wo er auch viele Ausstellungen hatte. In seinen frühen Jahren schuf Mantz noch reale Objekte, Plastiken aus Acryl, MDF, Holz und anderen Stoffen. Um das begrenzte Spektrum der anfassbaren Realität zu erweitern, fokussierte er sich in den 1990er und 2000er Jahren immer mehr auf virtuelle Objekte und gestaltete überwiegend Digitale Kunst. Es kam zur Entmaterialiserung. Für seine Digitalkunst erlangte der Künstler auch internationale Bekanntschaft. Seine Werke wurden in ganz Europa und den USA ausgestellt.
U.a. 1985 Künstlerhaus Bethanien, 1988 Georg Kolbe Museum Berlin, 1989 Contemporary Art Center Osaka, 1990 Karl Bornstein Gallery, Los Angeles, 1999 Brandts Klædefabrik, Odense, 2008 P.S.1 Contemporary Art Center – Museum of Modern Art (MoMA) New York, 2014 Rosier Gallery, Berkeley, 2016 Galerie Hammelehle und Ahrens Köln in St. Gertrud, sowie zuletzt vermehrt im Till Richter Museum im Schloss Buggenhagen mit seinem letzten imposanten Werkzyklus „Avatare“. Diese Figuren werden oft als Jugendliche oder heranwachsende dargestellt und zeigen diese oftmals in surrealen Szenerien. Die Entkleidung der Figuren dient dazu die Verwundbarkeit zu verdeutlichen, Sie verharren eingekapselt in emotionalen Situationen und angedeuteten Geschichten. Die Bildkompositionen nehmen zum Teil kunsthistorische Anleihen, verweisen Caravaggio, Jan Vermeer van Delft, Antonio Mancini oder den kontroversen Künstler Balthus. Genauere Biographie auf der Künstler Homepage www.gerhard-mantz.de